Serienempfehlungen fürs Hasenjahr | 07.02.2011 |
Gestern hatte ich angesichts des miesen Fernsehprogramms noch einmal die Verfilmung von Grishams "Die Jury" gesehen. Dabei ist mir das Gesicht des Richters aufgefallen, es war Patrick McGoohan.
Den hatte ich in altvorderen Zeiten in einer Serie gesehen, die mich durch ihren puristischen Stil fasziniert hatte. Die saubere, seelenlose Atmosphäre, aus der es kein Entkommen gab, hatte mich damals in ihren Bann gezogen.
McGoohan spielte einen Mann, der in dem Ort keinen kannte und der auch nicht wusste, wie er dort hingekommen war. Seine Versuche, den Ort zu verlassen bzw. das Geheimnis zu lüften blieben erfolglos. Die Bewohner verabschiedeten sich immer mit den Worten "Wir sehen uns!".
Nur wie der Film hieß, war mir entfallen, genauer gesagt die Nummer.
Jetzt weiß ich es: Nummer 6 (Prisoner).
Und dann ist dieser Film auch noch mit den fehlenden Folgen im Sommer letzten Jahres im Fernsehen gelaufen. Und ich hab ihn nicht gesehen. Ärgerlich. Wieso bringen die eine solche Perle im Sommerloch, wenn ich in den Urlaub abtauche?
Nummer 6 gilt sogar als Kultfilm und wird als Mischung aus Agentenfilm, Science fiction, dystopischer Allegorie und Psychodrama beschrieben.
Den werd ich mir dann wohl mal als DVD geben.
Und wo ich gerade dabei bin. Mir geistert nämlich noch eine Kurzserie aus mittelvorderen Zeiten durch den Kopf: Lexx - The Dark Zone, eine wirklich schräge, mit Kuriositäten durchsetzte Science-fiction-Serie.
Stanley Tweedle, Eva Habermann, Kai von den Brunnen-G, Sein Göttlicher Schatten, ein verliebter Computer, das war schon alles gut umgesetzt und außerdem noch witzig. Die Lexx ist allerdings nichts für ausschließliche Technikfreaks, sie ist nämlich organisch.
Aus den vier Teilen von damals sind dann Staffeln geworden.
Das sind dann wohl zwei Must-Sees (interner Sehbefehl) für das Hasenjahr.

